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Der Deutsch-LK von Frau Sinha, der Mathe-LK von Herrn Orth, Madame Foudrat, Detlef und Edith (unsere beiden Busfahrer) machten sich am Samstag, den 2.9. um 18.00 auf den Weg nach Italien zum Lago di Bolsena.







Tag 1, Sonntag, 3.9.:
Wir kamen gegen 12.30 in Bolsena an und machten uns auf die Suche nach einem Supermarkt. Wir stellten fest, dass diese in Italien erst Nachmittags um fünf wieder aufmachen, also fuhren wir weiter zum Haus. Als wir in die Einfahrt fuhren ging ein Ausruf des Staunens durch die Reihen. Eine typische italienische Villa stand vor uns, jede Etage hatte eine Terrasse mit wunderschönem Seeblick und auch der Garten ließ nichts zu wünschen übrig. Wir hatten ein acht-Mann (bzw -Frau) Appartment (mit dabei waren: Anna-Carina, Änni, Anika, Jessica, Eva, Silvi, Alex und ich) mit nur einem Bad, was sich als problematisch erwies, und keine Bettdecken, weil Fernando meinte, es wäre warm genug. Als wir uns einigermaßen eingerichtet hatten, tranken wir gemütlich Wein und Wodka mit den anderen.

Tag 2, Montag, 4.9.:
Als ich an diesem Morgen mit einem unheimlich dicken Kopf aufwachte, war der Frühstückstisch mit Seeblick schon gedeckt und wir frühstückten in Ruhe. Um 10.30 Uhr gings dann los ins ca. 40 km entfernte Orvieto, eine wunderschöne italienische Kleinstadt auf einem Berg gelegen. Dort sahen wir uns die berühmte Kathedrale an, bummelten ein wenig, fanden die schönsten Ecken der Stadt und genossen die Aussicht auf die umliegende Umgebung. Eigentlich wollten wir noch nach Bagnoreggio, doch wir hatten ja immernoch nichts einkaufen können, also fuhren wir noch nach Bolsena zum Einkaufen. Abends gabs Ännis Ratatouille, sehr lecker.

Tag 3, Dienstag, 5.9.:
Wir mussten um 6.30 Uhr aufstehen, denn um 7.30 Uhr fuhr uns der Bus nach Orvieto zum Bahnhof. Dort stiegen wir in den Zug nach Rom ein. Am Bahnhof angekommen machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Kolosseum, wir gingen aber nicht rein, die Schlange reichte einmal durch ganz Rom. Wir trafen einen netten Herren aus Israel, der gerne wieder nach Hause wollte, wir sahen uns das Forum Romanum, das Pantheon, den Trevi-Brunnen, die Engelsburg und den Petersdom an und ich kann sagen, das ist ein ganz schön weiter Weg. Vom Vatikan fuhren wir dann mit der Metro zum Bahnhof zurück. Zu Hause angekommen machten wir uns noch schnell Miracoli und wurden allesamt nicht alt.

Tag 4, Mittwoch, 6.9.:
Aufstehen um 7.30 Uhr, Abfahrt um 8.30. Diesmal gings nach Westen, zuerst kurz einkaufen, dann zu den Schwefelquellen Saturnia, die über Terrassen in einen kleinen Fluss übergehen. Das Wasser hatte 37°C und war also bei den Aussentemperaturen, die nicht viel weniger betrugen, nicht so erfrischend. Man konnte sich auf die Terrassen in niedrige, natürlich entstandene Becken setzen. Das Wasser roch ein wenig unangenehm nach faulen Eiern aber wir blieben auch nur eine Stunde da. Dann fuhren wir ans Meer in die Nähe von Orbetello und verbrachten einige Stunden dort. Es war wunderschön, ein frischer Wind, viel Sonne, Meeresrauschen, schöner Sand,...Wir wollten gar nicht mehr weg. Um 17.30 machten wir uns dann auf den Weg zum Tarotgarten von Nici de Saint-Phalle, die alle Tarotmotive in ihrer eigenen Interpretation plastisch dargestellt hat. War sehr beeindruckend.
Abends gabs lecker Nudeln mit Käsesosse von Anna und ich war so geschafft, dass ich nach dem Essen bis um 23.30 Uhr gepennt hab und danach, als alle ins Bett wollten, war ich natürlich hellwach.

Tag 5, Donnerstag, 7.9.:
Heute konnten wir mal so richtig ausschlafen, denn Programm war erst für drei Uhr angesetzt. Wir standen trotzdem früh auf und gingen an den See zum Baden. Es war schön, nochmal die Sonne und die Freizeit zu geniessen und ich hab es sogar geschafft, mit meinem Gips einigermaßen Schwimmen zu gehen. Am Strand hat mich dann ne Bremse in den Fuß gestochen, auf die ich irgendwie nicht so gut reagiert hab...
Um drei gings dann nach Bolsena zum Stadt anschauen und einkaufen. Wir erkundeten die wunderschöne Altstadt und fanden einen tollen Ethno-Laden, in dem ich 24 Euro ließ. Viel weiter konnte ich nicht laufen, denn mein Fuß war so stark angeschwollen, dass ich vor Schmerzen kaum noch gehen konnte. Zu Hause versuchte ich es dass mit Eis, Fenistil, Beta-Creme, Zwiebel und Hochlegen aber nichts half so wirklich. Abends aßen wir alle zusammen an einer großen Tafel und blieben wach bis tief in die Nacht. Ich und ein paar andere Leute haben draußen geschlafen.

Tag 6, Freitag, 8.9.
So, der letzte Tag fing mit einer Aspirin für mich an, denn der Sambuca ist am vorigen Abend ziemlich alle geworden. Dann haben wir eigentlich den ganzen Tag gepackt und aufgeräumt und sind um zwei losgefahren. Alles in Allem war die Fahrt sehr schön, außer dass ich immernoch einen dicken Fuß hab. Es war jeden Tag schönes Wetter, das Haus war ein Traum aber ich bin froh, wieder zu Hause zu sein und die schönen Erinnerungen tragen zu können.



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